Von der höchsten Rooftop-Bar zum älteste Wirtshaus – wir haben uns auf die Suche nach den Rekorden in der Münchner Gastronomie gemacht und ausgefallene Bars, Restaurants und Cafés gefunden! Hier kann man Brotzeit machen im größten Biergarten Bayerns oder Cocktails schlürfen in Münchens kleinster Bar.
Im 25. Stock über dem Werksviertel setzt das Otto 25 gleich mehrere Maßstäbe: Münchens höchste Bar verbindet spektakuläre Rooftop-Aussicht mit urbanem Design und kreativer Barkultur. Während unten das Viertel am Ostbahnhof pulsiert, genießt man hier oben Signature Cocktails und bei klarer Sicht sogar Alpenpanorama. Besonders zur Golden Hour wird die Terrasse zum Hotspot für alle, die Großstadtflair mit außergewöhnlicher Aussicht verbinden möchten – ganz ohne steifes Fine-Dining-Gefühl, dafür mit lockerer Atmosphäre und viel Stil. Die Rooftop-Bar ist ausschließlich in den Sommermonaten geöffnet, während die Indoor-Bar auch bei schlechtem Wetter offen hat.
Otto 25, Atelierstraße 22
Der Gourmetkoch Jan Hartwig kochte einige Jahre im Restaurant Atelier im Hotel Bayerischer Hof und holte dort zwischen 2017 und 2021 drei Sterne. Nach seinem Weggang eröffnete er im Herbst 2022 sein eigenes Restaurant JAN im Münchner Kunstareal – und überzeugte auch dort den Guide Michelin gleich mit drei Sternen. Hartwig wurde außerdem mehrmals zum „Koch des Jahres“ ausgezeichnet. Sein neues Lokal punktet nicht nur mit schlicht-schönem Interior-Design, sondern auch mit einer innovativen Küche. Neu im Olymp ist Tohru Nakamura: Der Guide Michelin wählte das Tohru in der Schreiberei 2025 auch zum Drei-Sterne-Lokal. Damit hat die Stadt nun zwei Restaurants, die die höchste Gourmet-Auszeichnung erhalten haben.
Restaurant Jan, Luisenstraße 27
Tohru in der Schreiberei, Burgstraße 5
Lange galt die Gaststätte Hundskugel in der Hotterstraße als ältestes Gasthaus Münchens: Schon seit 1440 steht das tolle Gebäude in der Altstadt und ist in jedem Fall einen Besuch wert. Doch seitdem die Wirtschaft geschlossen hat, macht der Alte Wirt in Obermenzing Konkurrenz und feierte erst sein 600-jähriges Bestehen! Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 1417 an seinen neuen Besitzer übergeben und punktet seitdem mit allem, was eine typische Dorfwirtschaft haben sollte: Biergarten, Brotzeit und Maibaum. Der Alte Wirt ist auch deshalb ein beliebter Ausflugspunkt, weil sich gleich nebenan das Schloss Blutenburg befindet, Ende der Neunziger Jahre wurde das Wirtshaus außerdem umfassend renoviert.
Gasthof Zum Alten Wirt, Dorfstraße 39
Die Milchstraße in Haidhausen: Genauso niedlich, wie die Adresse klingt, ist das Barroom auch, Münchens kleinste Cocktailbar. Drei winzige Tische, zwei große Fenster und hinter dem Tresen steht Betreiber Emanuele Ingusci. Besonders gerne unternimmt er mit seinen Gästen Reisen durch die internationale Rumszene – von Lateinamerika bis nach Australien. Seine langjährige Erfahrung und sein Wissen gibt der Barkeeper außerdem in Cocktailkursen weiter, die man für bis zu sechs Personen buchen kann oder in seinem Virtual Barroom, in dem man es sich zuhause mit seinen Freunden gemütlich machen kann. Wir empfehlen einen Besuch in der echten Welt, denn die kleinste Bar Münchens muss man einfach gesehen haben!
Barroom München, Milchstraße 17
Bierbänke soweit das Auge reicht: Mit seinen 8000 Sitzplätzen ist der Hirschgarten nicht nur der größte Biergarten Münchens, sondern sogar ganz Bayerns. Und obwohl das natürlich viele Gäste von außerhalb anzieht, trifft man hier immer noch vor allem Einheimische – der Hirschgarten ist einer der liebsten Biergärten der Münchner*innen. Abgesehen von der großen Platzauswahl ist hier besonders, dass man sich sein Radler selber zapft und nebenan die Hirsche im Wildgehege grasen. Der gleichnamige Park dient schon seit 1780 der Naherholung: Früher ging hier noch der Adel jagen, heute spielen hier die Kinder am Spielplatz, während es sich die Erwachsenen im Biergarten gemütlich machen.
Königlicher Hirschgarten München, Hirschgarten 1